Sonnentraum © Rainer Sturm, pixelio

Sicher in die Sonne

Sommer, Sonne, Urlaubszeit! In der schönsten Zeit des Jahres zieht es die meisten von uns ans Meer. Wir lieben es, den Wellen zu lauschen, während wir in der warmen Sonne liegen. Ein angenehmer Nebeneffekt ist die attraktive Urlaubsbräune, die − zurück im kalten und lichtarmen Deutschland − unsere Stimmung noch lange aufhellen wird. Weil all das einfach zu verlockend ist, machen viele Urlauber jedoch einen großen Fehler: Sie setzen ihre Haut viel zu lange der Sonneneinstrahlung aus. Wir möchten Dir hier ein paar Tipps und Infos zum sorglosen Sonnenbaden geben.

Sonnenbrand ist eine Verletzung der Haut

Die Folge des achtlosen Verhaltens: ein Sonnenbrand. Dieser ist jedoch weit mehr als typisches Urlaubsbeiwerk. Die unangenehme bis schmerzhafte Rötung ist eine Verbrennung der Haut! Diese zeigt sich erst nach ungefähr drei bis acht Stunden und dann ist es zu spät. Bei geröteter, angeschwollener Haut ist bereits die Rede von einem Sonnenbrand ersten Grades. Wer sich noch unvorsichtiger und ausdauernder dem Sonnenbad gewidmet hat, trägt mitunter sogar einen Sonnenbrand zweiten Grades davon. In diesem Fall bildet die Haut mit Wasser gefüllte Blasen. Ein solches Leiden ist ein Fall für den Hautarzt. Beide Sonnenbrandvarianten klingen jedoch innerhalb von zwei Tagen ab.

Hautkrebsrisiko steigt mit der Anzahl an Sonnenbränden

Das akute Leiden ist zwar nach relativ kurzer Zeit überwunden. Dennoch wurde die Haut geschädigt und die körpereigenen Reparaturmechanismen wurden beansprucht. Je öfter dies geschieht, umso höher ist das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Diese Krebsform kommt gar nicht so selten vor: Über 100 000 Deutsche sind jährlich betroffen. Wenn wir Dich behandeln, halten wir deshalb die Augen auf. Sollten wir etwas entdecken, das eventuell auf Hautkrebs hindeuten könnte, weisen wir Dich darauf hin mit der Empfehlung, einen Hautarzt aufzusuchen.

Urlaubsfeeling © Andreas Hermsdorf, pixelio

Urlaubsfeeling © Andreas Hermsdorf, pixelio

Die Haut schützen

Um Deine Haut schützen und den Strandurlaub in vollen Zügen genießen zu können, musst Du nur ein paar wenige Punkte berücksichtigen.

1. Schatten schützt. Um eine gesunde (!) Bräune zu erhalten, musst Du Dich nicht direkt in die Sonne legen. Unter einem Sonnenschirm oder einem Baum wirst du auch braun – ohne Sonnenbrand!

2. Sonnencreme. Eine geeignete Sonnencreme wendet zwar die Sonnenbrandgefahr nicht vollends ab, ermöglicht aber ein ungefährdetes Sonnenbaden auf Zeit. Die Sonnenmilch wirkt auf zwei Arten. Zum einen besitzt sie chemische UV-Filter, die die schädlichen Strahlen in ungefährliche Energie, wie etwa Licht, umwandeln. Doch Vorsicht: Diese Wirkung setzt erst nach einer halben Stunde ein. Achte also darauf, dich rechtzeitig vor dem Sonnenbad einzucremen – und zwar dick genug! Eine weitere Wirkungsform sind physikalische UV-Filter, die die Sonnenstrahlen reflektieren. Diese Filter wirken sofort und sind deshalb besonders gut für Kinder geeignet.

3. Für Kinder gibt es spezielle UV-Schutz-Shirts. Diese haben inzwischen coole Designs, sodass die Kids sie auch gerne tragen. Wenn Du mit deinen Kindern in den Süden reist, ist diese Kleidung in Kombination mit Sonnencreme absolut empfehlenswert.

Was bedeutet der Lichtschutzfaktor (LSF)?

Der LSF gibt lediglich eine Aussage dazu, wie lange man sich eingecremt der Sonne aussetzen darf. Hierzu muss zunächst der Hauttyp bestimmt werden, denn jeder hat eine andere Eigenschutzzeit. Diese beträgt zum Beispiel bei dem ganz hellen Hauttyp 1 ganze 10 Minuten. Mit einer Sonnencreme mit LSF 30 darf eine solche Person nun 10 Minuten x 30 die Sonne genießen.

Wir bestimmen gerne Deinen Hauttyp und empfehlen Dir die passende Sonnencreme – sprich uns einfach an! Selbst wenn Deine Haut gut geschützt der Sonne ausgesetzt war, ist sie angestrengt. Wir sagen Dir gerne, welches After-Sun-Produkt das Richtige für Deine Haut ist.

Nun wünschen wir Dir einen wunderschönen und erholsamen Urlaub!

Dein Team vom Kosmetik-Institut Maren Schütte